Die Wahrnehmung in der Berufswelt folgt oft noch alten Geschlechterstereotypen: Führt eine Frau am Konferenztisch das Wort, fallen gern Beschreibungen wie „herrisch“ oder „bossy"; bei einem männlichen Kollegen in derselben Situation heißt es eher, er sei „dynamisch" oder „durchsetzungsstark". Und das,
Stereotype am Arbeitsplatz lösen sich nicht durch Einsicht allein. Nötig sind tausende kleine Verhaltensänderungen im Alltag. Sowohl Frauen als auch Männer können dabei konkret etwas beitragen. Weil beide Seiten unterschiedliche Hebel haben, lohnt es sich, getrennt darauf zu schauen.Frauen: Solidarität
Frauen, die in männerdominierten Branchen in führender Position arbeiten, kennen es: Da ist der Kunde, der reflexhaft den männlichen Kollegen anspricht, obwohl dieser keine Leitungsfunktion innehat. Und da ist oft auch die allgemeine Erwartung, dass eine weibliche Führungskraft weniger durchsetzungsstark.
Die Qualifikation stimmt, die Erfahrung ist da, das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen - und trotzdem meldet sich vor dem nächsten Karriereschritt ein leises Zögern. Viele Frauen kennen dieses Gefühl: den Moment, in dem eine innere Stimme flüstert, dass es vielleicht noch nicht ganz reicht. Was sich
Wer in deutschen Unternehmen genau hinschaut, beobachtet ein Muster, das sich durch Branchen und Hierarchien zieht: Frauen übernehmen Verantwortung, treiben Projekte voran, halten Teams zusammen - und erhalten dafür seltener Anerkennung als männliche Kollegen in vergleichbaren Rollen. Das Problem liegt
txn. In vielen Büros, Callcentern und Verwaltungen laufen inzwischen Prozesse über KI-gestützte Systeme. Parallel tauchen im Alltag neue Aufgaben auf, für die es bislang kaum feste Stellenbezeichnungen gibt. Die Tätigkeit vieler Arbeitnehmenden verlagert sich von reiner Ausführung hin zu Koordination,
In vielen Betrieben entstehen neue Routinen: Anfragen laufen erst über Chatbots, Formulare werden automatisch geprüft, Texte entstehen mit Unterstützung generativer Systeme. Parallel dazu wächst die Unsicherheit, welche Tätigkeiten künftig überhaupt noch von Beschäftigten erledigt werden. Entscheidend
txn. In vielen Teams gibt es sie: Kolleginnen und Kollegen, die bereits kleine Fortschritte selbstbewusst ankündigen und damit präsent sind. Gleichzeitig arbeiten andere hochkonzentriert, lösen komplexe Aufgaben und sorgen dafür, dass Projekte stabil laufen - oft, ohne dass ihr Beitrag ausdrücklich benannt
Im hektischen Alltag eines Teams geraten manche Leistungen leicht aus dem Blick. Wenn Termine drängen, Deadlines verschoben werden oder Entscheidungen schnell getroffen werden müssen, fällt der Fokus oft auf das, was laut, präsent oder besonders sichtbar ist. Doch vieles, was ein Projekt stabil macht
Ständige Erreichbarkeit, flackernde Displays, klingelnde Messenger - der Arbeitsalltag vieler Berufstätiger spielt sich heute auf mehreren Bildschirmen gleichzeitig ab. Die Grenze zwischen Konzentration und Zerstreuung ist dabei oft fließend. Besonders in Berufen mit hohem
Es ist spät am Abend, der Arbeitstag längst vorbei - doch das Smartphone blinkt, eine neue Nachricht, eine E-Mail. Der Kopf bleibt bei der Arbeit, obwohl der Laptop längst zugeklappt ist. Vielen Berufstätigen fällt es schwer, nach der Arbeit wirklich abzuschalten. Die permanente digitale Erreichbarkeit
Es passiert ganz beiläufig: Während eine Kollegin aus der Generation Z lieber per Chat kommuniziert, besteht der erfahrene Kollege auf ein Telefonat. Die einen lieben agile Methoden, die anderen schwören auf strukturierte Projektpläne. Und bei der Frage nach Homeoffice oder Präsenz scheiden sich ohnehin
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